Geschichte des Mozilla Firefox

Netscape LogoDie Geschichte von Mozilla Firefox geht auf die 1990er-Jahre und den damals sehr verbreiteten und beliebten Netscape-Webbrowser zurück. In der Mitte des Jahrzehnts war dieser quasi der Standard im WWW, während Microsoft gerade erst die Bedeutung des Internets erkannte und die ersten Internet Explorer-Versionen veröffentlichte.

Während der Netscape Navigator später zum Programmpaket Netscape Communicator inklusive E-Mail-Programm und Webseiten-Editor wurde, holte der IE stark auf und verdrängte Netscape schließlich großteils vom Markt. Zeitweise war er auch der einzige wirklich interessante Browser, bei Netscape gab es zum Beispiel nicht einmal einen Vollbildmodus, andere Alternativen wie Opera waren kostenpflichtig und viele Webseiten funktionierten überhaupt nur mit dem Internet Explorer.
Firefox LogoWie dann schließlich das Internet-Unternehmen AOL die angeschlagene Netscape Corporation aufkaufte, wurde auch der Quellcode freigegeben – das Projekt Mozilla entstand. Die erste neue Programmversion war die Mozilla Suite, im Wesentlichen eine verbesserte Version des bisherigen Netscape Communicators. Hier gab es aber schon nützliche Neuerungen wie die Möglichkeit zum Speichern von Passwörtern.

Während Mozilla bisher aber fast eher nur etwas für Computer-Freaks war, entschloss man sich mit der Entwicklung von Firefox, eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen. Bei der Veröffentlichung der endgültigen Version 1.0 im Jahr 2004 hat der IE bald ziemlich veraltet gewirkt. Obwohl zum Teil auch schon früher bei anderen Browsern vorhanden, kamen Neuerungen wie etwa Tabs, also die Darstellung mehrerer Webseiten in einem Fenster mit Registrierkarten – immer zuerst beim Firefox. Besonders durch das System der Add-ons – unzähliger, nach Belieben installierbarer Erweiterungen – gewinnt der Mozilla Firefox zu Recht immer mehr Marktanteile.

Leave a Reply